Guatemala - El Salvador - Nicaragua - Costa Rica

-David-

Relativ unproblematisch überquerten wir die Grenze von Belize nach Guatemala. Natürlich war auch hier der administrative Aufwand entsprechend gross. Abermals erwies sich Geduld und etwas Humor als das beste Schmiermittel...

Unser erstes Ziel in Guatemala war die Mayaruinenstadt Tikal. Obwohl wir in Mexico bereits unzählige Mayastätten besucht hatten, und wir langsam doch etwas „ruiniert“ waren, stellte diese Anlage ein Highlight unserer Ruinentour dar. Die grossflächige Stätte liegt mitten im Regenwald verborgen und bereits die Wanderung vom Parkplatz zu den ersten Gebäuden führt durch üppigen Regenwald. Dieses Mal entschieden wir uns übrigens, die Ruinen nicht wie sonst jeweils am Morgen, sondern am späteren Nachmittag zu besichtigen. Fast alleine durchwanderten wir für mehrere Stunden die imposanten Überbleibsel der vergangenen Kultur. Auf dem höchsten Tempel genossen wir den Sonnenuntergang mit Blick über den Dschungel und die aus den Bäumen herausragenden Tempelspitzen.

Da wir uns kaum von diesem faszinierenden Anblick losreissen konnten, war es schon fast dunkel, als wir den Rückweg antraten. Eine Nachtwanderung durch den Dschungel ist zwar spannend und mystisch, die undefinierbaren Geräusche überall, meist von Affen oder Vögeln ausgehend, lassen einem aber teilweise dann doch etwas erschaudern. Spätestens als wir aber ein Knurren aus den Büschen vernahmen, beschleunigten wir unser Schritttempo dann doch etwas. Gesehen haben wir den „Knurrer“ leider nicht. Da es in der Gegend aber viele Jaguare gibt, könnte es sehr wohl sein, dass die unheimlichen Töne von einem solchen ausgingen.

Dennoch kamen wir aber „unangeknabbert“ und wohlbehalten bei unserem Übernachtungsplatz an. Das Hotel auf dessen Parkplatz wir Hägar für die Nacht parkierten, hiess übrigens Jaguar Inn...

 

Am nächsten Tag führte uns unser Weg weiter nach Flores, um im Supermarkt unsere Vorräte aufzufüllen, sowie eine Haftpflichtversicherung für die CA4 Staaten (Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua) abzuschliessen. Da wir wussten, dass Anita und Roger auch irgendwo in Guatemala unterwegs sind, erfragte Claudi per SMS deren Aufenthaltsort. Wie es der Zufall so wollte, waren die beiden an diesem Tag auch in Flores unterwegs, sodass wir uns für den Nachmittag auf der wunderschön gelegenen Finca Ixobel verabredeten. Da wir bereits eine tolle gemeinsame Zeit in Belize verbracht und sich unsere Teams super ergänzt hatten, beschlossen wir, für die nächsten Wochen gemeinsam durch Guatemala zu reisen.

 

Die nun wieder gemeinsame Reise führte uns nach dem schönen Finca Aufenthalt nach Rio Dulce. Von hier aus unternahmen wir eine Bootsfahrt dem Fluss entlang bis ins Küstenstädtchen Livingston. Mit dem Boot fuhren wir auf dem Wasser durch üppig bewachsene Hügel hindurch, vorbei an heissen Quellen, bis ins karibische Städtchen. Die kleine Ortschaft lebt nebst dem Tourismus vor allem von der Fischerei. Die gefangenen Fische liegen im ganzen Städtchen zum trocknen aus und der intensive Fischgeruch lag uns noch lange nach dem Besuch in den Nasen. Nach dem Bootsausflug fanden wir einen Stellplatz gleich unmittelbar bei Thermalquellen, welche wir am nächsten Morgen erkunden wollten. Die Thermalquellen mit dem Wasserfall lagen versteckt im Dschungel. Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir die wunderschönen Kaskaden und stürzten uns sogleich ins Wasser. Da sich das kühle Bachwasser mit dem heissen Wasser (bis zu 74 Grad) durchmischt, schwimmt man immer wieder durch heisse, lauwarme und kalte Strömungen. So genossen wir ein ausgedehntes Bad, umgeben von fast schon kitschiger Urwaldkulisse.

 

Die nächste Nacht verbrachten wir am Lago Izabal, um uns etwas vom Erholen zu erholen.

Über steile Stein- und Staubpisten führte uns unsere Reise dann weiter ins guatemaltekische Hochland. Langsam aber sicher bahnten wir uns den Weg durch Indiodörfer, immer höher in die Berge. 100Km bedeuten bei derartigen Pistenverhältnissen dann schon mal eine Tagesreise. Die Bergdörfer scheinen nicht oft von Touristen besucht zu werden, zumal alle Leute und vor allem die auf den Strassen spielenden Kinder sich sehr über unsere Fahrzeuge (und natürlich auch über uns) zu freuen schienen, zumal sie uns freudig nachwinkten.

 

Bei den Wasserfällen von Semuc Champey fanden wir einen geeigneten Stellplatz und quartierten uns da ein, um die mehrere Kalkterassen herunterfliessenden Wasserfälle am nächsten Morgen zu besuchen. In aller Frühe machten wir uns auf – erneut um mittäglichen Besucherströmen zu entgehen – und konnten abermals ein herrliches Bad mit wunderschöner Kulisse geniessen. Die holprigen Fahrtage haben übrigens wieder etwas Tribut gefordert. Von der permanenten Erschütterung ist ein Kupferrohr unserer Gaszuleitung durchgebrochen. Dank Dichtungsband und etwas Improvisation, liess sich der Schaden aber provisorisch (fast) beheben.

 

Nach einigen weiteren langen Fahrtagen durch das holprige Gebirge erreichten wir Chichicastenango. Dieses Städtchen haben sich vor allem Claudi und Anita schon lange auf der Landkarte markiert. Jeden Donnerstag und Sonntag findet in dem Bergort nämlich ein Markt statt, an welchem nebst Obst und Gemüse vor allem allerlei buntes Kunsthandwerk und die wunderschönen handgewobenen guatemaltekischen Stoffe angeboten werden. Claudi und Anita stürzten sich bereits früh ins farbenfrohe Gewusel des Marktes. Roger und ich liessen es indes etwas gemütlicher angehen und schlossen uns unseren Frauen erst am Mittag an. Die beiden Shopping Queens haben auch zünftig zugeschlagen – kein Wunder, denn die angebotenen Sachen sind wirklich auch super schön und dank den hartnäckigen Verhandlungskünsten von Anita und Claudi auch sehr günstig. Nach einem leckeren Marktzmittag verschleuderten dann auch noch die Männer ihr Sackgeld. Von all den schönen Stoffen und Anitas und Rogers Plan die Autositze von Mogli neu zu beziehen inspiriert, schlug Claudi vor, für Hägar auch neue Sitzbezüge zu nähen. Also suchten wir uns auch gleich noch 12 Meter guatemaltekischen Stoff aus, um Hägar einen neuen Look zu verpassen. Völlig in Marktlaune fuhren wir auf Claudis und Anitas Wunsch am nächsten Tag gleich noch zu einem weiteren Markt in Zunil. Die Nacht verbrachten wir auf dem Parkplatz von warmen Quellen und gönnten uns ein gemütliches Bad mit Wein und Knabersachen. Bis spät in die Nacht hinein trieb uns nichts aus den Quellen heraus. Da wir uns auf fast 3000 m.Ü.M befanden, trug die doch eher kalte Lufttemperatur (ca. 7 Grad) auch dazu bei, dass wir es mit dem Verlassen der Naturpools dann doch nicht so eilig hatten. Umso schneller legten wir dann aber den Weg in unsere rollenden Domizile zurück. Wir sind uns ja schliesslich eher so die sommerlich heissen Temperaturen gewohnt...

 

Am nächsten Tag erkundeten Claudi und Anita den Markt von Zunil. Da Roger und ich uns langsam dann doch etwas „vermarktet“ fühlten, nutzten wir die Zeit und suchten uns ein lauschiges Plätzchen oberhalb einer Müllkippe und verbrachten den Vormittag jassend. Nach einem Besuch beim San Simon, - einem Schutzheiligen, der einem für eine Schnapsspende Glück und Gesundheit bringen soll, ging unsere Guatemala Rundreise weiter. Nach einem kleinen Umweg wegen einer Strassenblockade durch Demonstrierende erreichten wir den Lago Atitlan. Hier verbrachten wir einige Tage am wunderschönen See umgeben von Vulkanen. Leider lagen diese aber die meiste Zeit in den Wolken. Irgendwie scheinen sich diese Vulkane Claudi und mir einfach nicht wirklich in ihrer ganzen Pracht zeigen zu wollen.

Nebst grillen, chillen und Bierli killen machten Claudi und ich uns auch noch auf die Suche nach einem neuen Gasrohr bzw. einer Möglichkeit, dieses zu reparieren. Bei einem Kühlschrankmechaniker wurden wir dann auch fündig und konnten das geflickte Rohr auch gleich wieder einbauen. So alles was dicht sein muss ist nun wieder dicht...

 

Nach diesen entspannten Tagen am See fuhren wir nach Antigua weiter. Hier fanden wir Unterschlupf auf dem Parkplatz der Touristenpolizei. Einen so sicheren Schlafplatz hatten wir auf unserer ganzen Reise wahrscheinlich noch nie. Hier trafen wir auch wieder auf Ariane und David aus Quebec, die mit ihren drei Kindern unterwegs sind, welche wir bereits in Mexiko kennengelernt hatten. Es ist immer wieder eine Freude, bekannte Gesichter zu treffen. Nach einem Stadtbummel mit Anita und Roger entdeckten wir ein Schweizer Restaurant. Die Freude über Raclette und Spätzli mit Speck war natürlich entsprechend gross und wir schlugen uns den Bauch gehörig voll. Am nächsten Tag machten sich Anita und Claudi erneut auf, das käufliche Angebot von Antigua zu erkunden. Was für ein gutes Team, hier haben sich zwei gefunden. Dies bot Roger und mir, also dem Jassteam, erneut Gelegenheit, die Karten zu mischen und so den Tag in einem gemütlichen Restaurant zu verbringen.

Da meine Mutter uns bald in Costa Rica besuchen wird, und wir uns noch drei Länder entfernt von Costa Rica aufhielten, war nun bei Claudi und mir dann doch langsam ein etwas schnelleres Reisetempo angesagt. So verabschiedeten wir uns schweren Herzens von Anita und Roger und führten unsere Reise wieder zu zweit fort.

 

Die gemeinsamen Wochen waren wirklich toll und wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit den beiden. Spätestens in Costa Rica oder Panama werden wir uns dann sicher wieder über den Weg rollen.

 

Auf www.nichtswieweg.ch (Team Gaucho) können die Abenteuer von Anita und Roger verfolgt werden. Dort wären dann ihr Reisebericht und viele schöne Fotos, u.a. unserer gemeinsamen Zeit, zu finden.

 

Kurz vor Guatemala City legten wir dann noch unseren letzten Halt in Guatemala ein. Im Cabanas Suiza wurden wir von der Besitzerfamilie köstlich bewirtet und herzlich beherbergt. Die Schweizer Familie, die in der dritten Generation in Guatemala lebt, führt oberhalb der Hauptstadt ein super Restaurant mit einer Bäckerei. Mhhhhm nach den Spätzli in Antigua gab es gleich noch feine Bratwurst mit Kartoffelsalat und Laugenbrezel. Ausserdem bekamen wir eine ausgiebige Führung durch die gesamte Anlage und als die beiden Schwestern erfuhren, dass Claudi eine ehemalige Berufskollegin ist, zeigten sie uns noch stolz ihre Backstube. Wir wurden reich beschenkt mit Gipfeli, Laugenbrötli, Bananenkuchen und hauseigenem Gartengemüse.

 

Nun mussten wir nur noch „kurz“ Guatemala City und dessen Morgenverkehr hinter uns lassen und schon standen wir an der Grenze zu El Salvador.

 

Danke Guatemala du ursprüngliches und farbenprächtiges Land!

 

-Claudi-

Nach der prallgefüllten und erlebnisreichen Rundreise durch das spannende Guatemala machten wir uns auf zur Grenze von El Salvador. Der Grenzübertritt verlief wie gewohnt problemlos. Wegen den bevorstehenden Besuchen von Karin, (Davids Mutter) und Sandra (meine Schwester) mussten wir, den Aufenthalt auf ein Minimum zu reduzieren, da Karin bereits in wenigen Tagen in Costa Rica landen wird.

Wir fuhren entlang „Ruta de las Flores“, die an Kaffeeplantagen und kleinen hübschen Bergdörfern mit Blick auf Vulkane vorbeiführt. Klingt verlockend, oder? Leider zog gleich zu Beginn dieser Ruta Nebel auf und so konnten wir keine schönen Ausblicke dieser Strecke, welche zu den Top 16 von Mittelamerika zählt, ergattern. Schönen Dank auch El Salvador – nette Begrüssung.

Wir fuhren die kurvenreiche Strasse hoch zum Nationalpark „Cerro Verde“, wo wir eine Vulkanwanderung geplant hatten. Mutterseelenallein quartierten wir uns mit Hägar auf dem Parkplatz ein. Frühmorgens wurden wir dann von unzähligen Bussen und Menschenmassen geweckt. Mamma Mia, es ist ja Sonntag. Das kann schnell mal in Vergessenheit geraten, wenn man unterwegs ist... Da unsere Wanderung zum Vulkan „Santa Ana“ nur geführt und mit Polizeieskorte unternommen werden darf, und wir scheinbar nicht die Wanderlustigen hier sind, gibt es nur eins: Wandern mit hundert andern Menschen. Trotz ersten Zweifeln merkte man diese vielen Leute während der Tour nicht einmal, da sich die Menschenmassen schön verteilten und ein gutes Schritttempo einlegten. Daher hat sich der schweisstreibende Aufstieg dann doch sehr gelohnt. Auch an diesem Tag war der Nebel unersättlich und wollte uns kaum ein Blick auf die Aussicht werfen lassen. Fast als Belohnung für den getanen Aufstieg wurde uns dann doch ein kurzer Blick auf den türkisblauen Kratersee gewährt. Sehr eindrücklich in einen Vulkankrater schauen zu können! Am Abend, nachdem sich die vielen Tagestouristen verkrümelt hatten, konnten wir dann einen fast schon kitschigen Sonnenuntergang geniessen und den Tag ausklingen lassen.

Unser drittes und leider schon letztes Ziel in El Salvador war ein weiterer Vulkankrater. Diesmal war es einer, in welchem wir gar parkieren und übernachten konnten. Dies war wohl einer der speziellsten Übernachtungslätze während unserer Reise!

 

Nach dem Blitzbesuch in El Salvador stand uns ein anstrengender Tag bevor: Der Grenzmarathon El Salvador – Honduras sowie Honduras – Nicaragua. Früh am Morgen fuhren wir los zur ersten Grenze. Dort wurden wir von einem Grenzhelfer-Tsunami überrollt, welche sogar auf Hägar aufhüpften, um uns ihre Dienste anbieten zu können. Das war dann doch zuviel für morgens in der Früh. Schnell waren die vielen Kerle abgewimmelt. Als ob wir nicht selbst schon Grenzprofis wären, pah! Danach folgte das übliche Grenzprozedere, und schon waren wir in Honduras, dem Land mit der höchsten Mordrate Mittelamerikas. Toll, solche Informationen während der Fahrt durchs Land lesen zu können, sehr einladend. Also Bleifuss und in zweieinhalb Stunden bereits am nächsten Zoll stehen und weitere Grenzhelfer abwimmeln. In brütender Hitze überstanden wir auch das Zollgewusel hier und befanden uns dann irgendwann am Nachmittag in Nicaragua. Trotz Hitze und Müdigkeit biss David die Zähne zusammen und chauffierte uns noch bis nach Leon. Bereits im Dunkeln quartierten wir uns dort nach diesem anstrengenden Tag bei einer schönen Hacienda ein und gönnten uns am nächsten Tag einen Erholungstag – ohne Zoll und Papierkrieg. Ausserdem wollten wir auch mal wieder ausschlafen. Pünktlich um 7.30Uhr fegte uns dann aber die Hitze aus den Federn, soviel zum Thema ausschlafen... Wir verbrachten den Tag im hübschen Kolonialstädtchen, wo wir einen Spaziergang auf dem Dach der Kathedrale machten und unter schattenspendenden Bäumen des Dorfplatzes Leute beobachteten. Nach dem Besuch eines etwas schrägen, jedoch sehr interessanten Museums, welche Einblicke in die nicaraguanischen Mythen und Legenden gab, tätigten wir einen Vorratseinkauf und bereiteten uns auf den morgigen Grenzübertritt nach Costa Rica vor. Wir werden dann nach dem Besuch von Karin und Sandra nochmals nach Nicaragua zurückkehren, um das Land in aller Ruhe erkunden zu können.

 

Wieder steuerten wir früh in Richtung Grenze. Diesmal war die Ausreise etwas mühsam, da wir etliche Beamten selbst zusammensuchen mussten. Da war der Zöllner zur Autokontrolle, der pausenlos auf dem Parkplatz unterwegs war, die Stempelpolizistin, versteckt in ihrem Hüttchen, der Unterschriftenheini und eine weitere Stempelfrau, welche immerhin im gekühlten Büro sass. Diese Leute wollten wohl „Verstecken“ mit uns spielen, aber dank unserer Spielernatur gewannen wir auch dieses Spiel schlussendlich. Auch bei der Einreise nach Costa Rica klapperten wir einen ganzen Parcours von verschiedenen Stellen ab. Langsam haben wir die zeit- und kraftraubenden Grenzübergänge dann doch etwas satt. Aber jetzt haben wir glücklicherweise erst einmal einige zollfreie Wochen vor uns!

 

Endlich waren wir in Costa Rica. Wir verbrachten fünf Tage auf der Finca Canas Castillas, welche seit 19 Jahren von Schweizer Auswanderern betrieben wird. Ein wunderschöner Ort, direkt an einem Fluss. Nebst Campingmöglichkeiten gibt es hier Cabanas zu mieten, ein Restaurant, Krokodile im Fluss, ein gerettetes Babyfaultier (ach wie herzig), Hunde, Pferde, Hühner (inklusive Schrei-Hahn, welcher gerne gegen die Nachtruhe verstösst) und wilde Faultiere und Affen. Die Zeit auf der Finca verbrachten wir mit paddeln auf dem Fluss und wandern auf den interessanten Naturlehrpfaden. Ausserdem nutzten wir die Zeit hier auch, um Regalbretter in unseren Schrank einzubauen, die Sitzbankkissen mit dem in Guatemala gekauften Stoff zu beziehen und der Hitze wegen auch mit wohlverdienten Siestas. Hier trafen wir auf zwei nette deutsche Pärchen, welche beide vom Süden her in Richtung Norden reisen. Zu sechst tauschten wir fleissig Reiseerfahrungen aus und wir konnten viele nützliche Tips, sowie Reiseliteratur und Kartenmaterial „absahnen“. Hierfür und natürlich auch für die tolle gemeinsame Zeit nochmals herzlichen Dank an die vier. Wie es so ist an einem Ort mit Schweizer Betreibern, trifft man fast nur auf Deutsche und Schweizer. So verbrachten wir auch nette Stunden mit drei deutschen Volunteers, die in Nicaragua arbeiten und zwei beinahe-Nachbarn aus Hugelshofen.

 

Nach diesen schönen Tagen auf der Finca machten wir uns auf in Richtung Süden und somit in die Nähe des Flughafens San Jose. Hier werden wir Karin in den nächsten Tagen und Sandra in gut zwei Wochen abholen und gemeinsam durch Costa Rica reisen. Wir freuen uns sehr auf den lieben Besuch und die gemeinsame Zeit. 

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