Belize

-David-

Nach den zwei grossartigen Wochen auf Kuba freuten wir uns auch wieder, nach Mexiko zurückzukommen. Irgendwie fühlte es sich fast ein bisschen wie Heimkommen an, als wir wieder in Cancun landeten.

Der nette Campingplatzbesitzer, bei dem wir Hägar untergestellt hatten, holte uns vom Flughafen ab und fuhr uns zu unserem fahrenden Zuhause zurück.

Hägar sollte aber nur für eine Nacht unsere Herberge sein. Denn schon am nächsten Tag wollten wir zur Isla Holbox fahren. Also auspacken, umpacken und wieder packen. Hägar parkten wir für diese Zeit auf einem bewachten Parkplatz gleich beim Fährterminal und bestiegen die Fähre, um auf die Insel zu gelangen.

Da die Insel sehr klein ist, gibt es dort keine Autos. Dafür kurven aber allerorts Golfwagen und Motorräder über die Sandstrassen (asphaltierte Strassen gibt es keine). Generell scheint die Zeit auf Isla Holbox etwas langsamer zu gehen und es herrscht eine gemütliche und entspannte Stimmung. Wir stellten unser Zelt in einer schön gestalteten Gartenanlage eines Hostels auf. Ohne das wir uns dessen bewusst waren, startete an unserem Ankunftstag der Karneval. Obwohl wir ja eigentlich überhaupt keine „Fasnächtler“ sind, war es unglaublich interessant und spassig, mit den wenigen Inselbewohnern Karneval zu feiern. Verschiedene Tanz- und Singgruppen studieren über das ganze Jahr ihre Choreographien ein, um sie dann während vier Tagen im Dorf herumziehend zum Besten geben zu können.

Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen, das Hauptverkehrsmittel der Insel auszuprobieren. Wir mieteten uns einen Golfcart, um die Insel zu erkunden. Da es in den letzten Tagen stark geregnet hatte, bildeten sich auf den Sandstrassen teils doch recht tiefe Pfützen. Nachdem wir einige dieser relativ vorsichtig durchfahren hatten, hatten wir genügend Mut und Selbstbewusstsein gesammelt, um diese auch etwas schneller und ohne vorherige Überprüfung der Tiefe zu durchfahren. Dies führte dann dazu, dass wir am unbewohnten Westende der Insel durch eine Pfütze fuhren und an der tiefsten Stelle dieser festfuhren. Eigentlich erscheint mir die Definition Pfütze an dieser Stelle als masslose Untertreibung, denn es handelte sich im Nachhinein gesehen viel mehr um einen ausgewachsenen See, der sich dummerweise mitten auf der Strasse platziert hat. Der Golfcart, der übrigens mit einem Benzinmotor angetrieben wird, bewegte sich kein Stück mehr weiter. Mit viel Kraftaufwand gelang es uns dann schliesslich, dass Gefährt aus dem Hüfthohen Wasser zu befreien. Nun sprang aber der Motor natürlich nicht mehr an... Nach unzähligen Versuchen und gut zureden, zündete der Motor dann aber trotzdem wieder und wir konnten unsere Inselerkundung fortsetzen.

 

Da uns das Inselleben so gut gefiel, entschieden wir uns, gleich nochmals einen Inselurlaub zu unternehmen. Unser nächstes Ziel war die Insel Cozumel. Mitten im karibischen Meer gelegen lockt diese etwas grössere Insel viele Kreuzfahrtschiffe an, sodass Cozumel äusserst touristisch ist. Obwohl die einzige Stadt der Insel extrem überlaufen war, entdeckten wir noch einige unberührte Fleckchen. Mit einem gemieteten Roller erkundeten wir abermals das Eiland. Während unseres Inselaufenthaltes brachten wir Hägar zu einem Mechaniker am Festland, um einen Öl- und Filterwechsel, sowie einen Check-up vornehmen zu lassen. Ausserdem mussten wir so keinen bewachten Parkplatz suchen geschweige denn bezahlen.

Unsere Reise führte uns weiterhin der sogenannten „Riviera Maya“ entlang. In Akumal legten wir einen Zwischenstop ein, um die Wasserschildkröten zu beobachten. Nachdem wir ein eindrückliches Schnorchel-Erlebnis mit den Schildkröten geniessen konnten, fuhren wir weiter nach Tulum. Die Kleinstadt ist vor allem durch die direkt am Meer gelegene Mayaruine bekannt. Uns zogen aber hauptsächlich die Cenote-Seen an. Ein Cenote ist ein höhlenartiges Kalksteinloch, welches durch den Einsturz der Höhlendecke entstand und mit Süss- oder je nach Nähe zum Meer mit Mischwasser gefüllt ist. Von den Cenotes zweigen meist lange Höhlensysteme ab, welche wir tauchend erkunden wollten. Die Tauchgänge in den Cenotes waren ein einmaliges Erlebnis. Sich schwerelos durch die mit Wasser gefüllten Tropfsteinhöhlen zu bewegen und die skurrile Höhlenwelt zu erkunden war grandios.

Nach diesen ereignisreichen Tagen gönnten wir uns noch etwas Erholung in Chetumal, und bereiteten uns auf den Grenzübertritt nach Belize vor. In Chetumal trafen wir auf Anita und Roger, die mit einem zum Camper umgebauten Duro (No it's not an Unimog!) den amerikanischen Kontinent bereisen.

So hiess es dann für uns, nach drei fantastischen Monaten in Mexiko, Abschied von diesem tollen Reiseland zu nehmen. Etwas schwermütig genossen wir nochmals ein feines mexikanisches Abendessen und tranken einen letzten original mexikanischen Margarita.

 

¡Muchas gracias México pais maravilloso y caotico!

 

Am nächsten Tag fuhren wir in Richtung Landesgrenze los. Die Grenzübergänge sind immer wieder ein Abenteuer für sich. Da wir oft gefragt wurden, wie so ein Grenzübertritt vonstatten geht, versuche ich im Folgenden das Einreiseprozedere von Mexiko nach Belize zu beschreiben:

 

Da Belize ein deutlich höheres Preisniveau – Lebensmittel kosten in Belize fast das Doppelte - als Mexiko hat, füllten wir unsere Vorräte im Walmart in Chetumal auf. Da Früchte, Gemüse und Frischprodukte nicht eingeführt werden dürfen, fiel der Einkauf nicht ganz so gross aus. Obwohl eigentlich auch kein Alkohol über die Grenze gebracht werden darf, stockten wir unseren Biervorrat auf und versteckten diesen überall im Camper. Wir werden ja dann sehen, wie viele von unseren Verstecken durch die Zollbeamten gefunden werden...

Mit jede Menge „illegalem“ Bier, vollem Wasser- und Dieseltank, denn auch Diesel ist in Mexiko wesentlich günstiger, machten wir uns auf zur Grenze. Als erstes erreichten wir den mexikanischen Grenzposten. Zuerst mussten wir unsere Ausreise bestätigen und unsere Touristcard ungültig stempeln lassen. Nach einigem diskutieren mit dem Grenzbeamten zahlten wir dann die geforderte Ausreisegebühr, die wir eigentlich bereits bei der Einreise von den USA bezahlt hatten. Da wir aber Mexiko zwecks unseres Kubatrips für zwei Wochen verlassen hatten und dann bei Wiedereinreise ein neues Visum bekommen haben, schienen diese Gebühren leider auch gerechtfertigt. Anschliessend bekamen wir den Ausreisestempel in den Pass gedrückt und fertig.

So nun sind wir schon einmal legal aus Mexiko ausgereist. Als Nächstes mussten wir Hägar offiziell aus Mexiko ausführen. Dazu mussten wir zum mexikanischen Grenzbüro weiterfahren. Da wir nicht sicher sind, ob wir mit Hägar nochmals nach Mexiko einreisen werden, liessen wir da das zehnjährige Importpermit stornieren, um Probleme bei einer möglichen späteren Wiedereinreise zu vermeiden. Nach kurzer Wartezeit kam Claudi mit einer Zollbeamtin zurück, welche die Importvignette entfernte und diverse Fotos vom Nummernschild und vom Auto schoss. Somit hatten wir die mexikanischen Ausreiseformalitäten erledigt und jeder Stempel sass am richtigen Ort.

Nach ungefähr zwei Kilometern Fahrt durch „Niemandsland“ erreichten wir den belizischen, ähm den belizianischen oder „nai wart i glaub“ beliozonischen, „ui oder gliich“ belizionitischen oder am Ende gar belelozionanischen – „ach pfiffädeckel“ .... Wir erreichten den Grenzübergang nach Belize. Punkt.

Als erstes suchten wir uns einen geeigneten Parkplatz für Hägar und erfragten uns den Weg zum Migrationsoffice. Brav stellten wir uns da in der Reihe an, die nebst uns nur aus Belizen ähhm oder Beliziern oder Einwohnern von Belize, so jetzt passt es ... bestand. Diese nutzen wie die Schweizer in Konstanz die günstigen Preise in Mexiko und kamen mit Unmengen von Toilettenpapier und Pflegeprodukten nach Belize zurück.

Nachdem wir die Touristenkarte ausgefüllt hatten, bekamen wir kommentar- und kostenlos das Einreisevisum für 30 Tage in den Pass gestempelt.

So wir könnten nun bereits nach Belize einreisen, wäre da nicht noch Hägar... An einem weiteren Schalter ersuchten wir um Importgenehmigung für unser Gefährt. Nach einigen Fragen zum Fahrzeug, dessen Zweck und unseren Einreisemotiven stempelte der Beamte Hägar dann mit Vorbehalt in meinen Pass. So wie wir dürfte Hägar maximal 30 Tage im Land bleiben. Bevor er den Einreisestempel bestätigte, begleitete uns der Zöllner noch zu unserem Auto, um dieses zu inspizieren. Nun wird sich zeigen, wie gut wir unsere Schmuggelware versteckt haben. Ausser den zwei „übriggebliebenen“ Kartoffeln, die wir offensichtlich ausgelegt haben, denn manchmal scheinen die Grenzbeamten zufrieden zu sein, wenn sie etwas finden und suchen dann nicht mehr weiter, hatte er auch nichts zu beanstanden. So schmuggelten wir nebst Bier auch tiefgefrorenes Fleisch und Milch ins Land. Also nächster Punkt check. Diese Hürde wäre dann mal genommen.

Trotz bereits diversen Stempeln im Pass durften wir aber noch nicht nach Belize einreisen. Zuerst mussten wir einen Teil der Strecke zurückfahren und das Fumigation-Building, also die Desinfektionsstelle aufsuchen. Da wurde Hägar gegen Bezahlung von 15 $ Belize (7.5 US $) mit giftigem und stinkendem Irgendwas desinfiziert. Als nächsten Schritt mussten wir noch die Einfuhrgebühr für Hägar begleichen. Mit nun auch dieser Quittung in der Hand konnten wir nun endlich zur Grenzkontrolle fahren. Langsam wurde der Stapel der Einreisedokumente doch etwas unübersichtlich. Dennoch schafften wir es, alle geforderten Zettel an der Grenzkontrolle vorzuweisen. Bei der Durchsicht dieser fragte uns der eine Beamte dann nach der Bewilligung für unsere Velos. Diese müssen auch in den Pass gestempelt werden, teilte er uns mit. Ja dann fahren wir halt nochmals zurück zum Grenzbüro. Mit einem sympathischen „No problem maan, easy“ liess er uns dann aber doch passieren.

Nun waren wir zwar in Belize, durften aber doch noch nicht legal fahren. Denn in Belize herrscht im Vergleich zu Mexiko Versicherungspflicht. Gleich nach der Grenze konnten wir unsere Haftpflichtversicherung für unseren Aufenthalt unkompliziert in etwa 30 Minuten abschliessen.

 

Obwohl teilweise etwas chaotisch anmutend, verlief das ganze Aus- und Einreiseprozedere aus unserer Sicht problemlos und relativ speditiv. Der ganze Prozess hat ungefähr drei Stunden in Anspruch genommen.

Mit Geduld und Gelassenheit kann ein solcher Grenzübertritt eigentlich ganz spannend und abenteuerlich sein. Wichtig ist einfach, entspannt an die Sache ranzugehen und sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Oder wie der belizionitische - ach ich geb's auf – Grenzbeamte zu uns sagte: „No problem man easy“.

 

So machten wir uns also daran Belize, unser sechstes Reiseland zu erkunden. Belize ist im Vergleich zu den von uns bereits bereisten Länder winzig und hat nur ungefähr 300 000 Einwohner. Da Belize bis 1981 eine britische Kolonie war, ist die Amtssprache englisch. Obwohl das Land so klein ist, besitzt es eine grosse sprachliche und kulturelle Vielfalt. Die Hauptbevölkerung besteht aus Kreolen und Latinos. Leute mit dunkler Haut und hellblauen Augen stachen besonders aus der Masse heraus, ein ungewohnt faszinierender Anblick! Daneben bilden die Mayas und die plattdeutsch sprechenden Mennoniten eine Minderheit.

Im Gegensatz zu den anderen mesoamerikanischen Ländern ist Belize sehr karibisch geprägt. So dröhnt nun nach dem in Mexiko omnipräsenten Mariachi, ganz zu Claudis Freude, vor allem Reggae aus den Boxen. Die Menschen sind äusserst kontaktfreudig und überall auf der Strasse wird man mit einem freundlichen „Hey man wass up?“ in breitem kreolisch begrüsst. Überall im Land herrscht eine entspannte karibische Atmosphäre. Das Land ist aber von einem extremen Arm – Reich Gefälle geprägt und die sozialen Probleme sind überall wahrnehmbar.

Unser erstes Ziel in Belize war die Stadt Orange Walk, nur unweit von der Grenze entfernt. An einem schönen Fluss trafen wir uns wieder mit Anita und Roger und feierten die geglückte Einreise und das Wiedersehen mit einem feinen Fondue, das uns meine Mutter als Geschenk nach Kuba mitgegeben hat. „Merci Mami äs isch super gsi!“ Um dem typisch schweizerischen Essen doch noch ein etwas karibisches Flair zu verleihen, wurde der Weisswein entsprechend durch Rum ersetzt. Vor allem am Abend konnten wir immer wieder Krokodile im Fluss beobachten.

Von Orange Walk fuhren wir gemeinsam mit Anita und Roger weiter zum Baboon Sanctuary. Baboons ist der belizische Ausdruck (so jetzt chan ich s langsam) für Brüllaffen. In dieser Schutzzone bewohnen unzählige dieser süssen aber extrem lauten Kreaturen die Bäume. Durch Jagd und unökologischer Holzwirtschaft wurde der Bestand der Baboons stark dezimiert. Durch geschützte Gebiete wie das Sanctuary, konnten sich die Brüllaffen aber wieder vermehrt ansiedeln. Wir übernachteten an einem wunderschönen Platz mitten im Regenwald und wurden von den Baboons in den Schlaf gebrüllt und am Morgen wieder geweckt. Brüllaffen sind übrigens nach Löwen die zweitlauteste Tierart. Somit ist es also nicht ganz sooo romantisch, wie man es sich vorstellen mag, von den lauten Kerlchen in bzw. um den Schlaf gebrüllt zu werden...

Nach einem äusserst informativen Junglewalk verabschiedeten wir uns vorläufig von unseren Reisegefährten und fuhren weiter nach Belize City.

Da Anita und Roger die selbe Reiseroute wie wir haben, werden wir uns bestimmt bald wieder über den Weg fahren.

In Belize City stellten wir Hägar ein weiteres Mal unter, schnappten unser Zelt und fuhren mit dem Wassertaxi von Belize City nach Caye Caulker. Caye Caulker ist eine der unzähligen Inseln im Belize Barrier Reef und ist ein kleines Tropenparadies, wie man es sich vorstellt. Wie schon auf Isla Holbox gibt es auch auf dieser Insel nur Strassen aus Sand und die Stimmung ist einmalig relaxed. Nicht umsonst ist das überall zu sehende und spürende Kredo der Insel „go slow“. Nebst diesem Flair kamen wir vor allem wegen des bekannten Blue Holes nach Caye Caulker. Ein Tauchgang entlang der steilen Wände dieses bis zu 125 Metern tiefen Lochs steht auf der To-do-Liste der meisten Sporttaucher. Da die Fahrt zum Blue Hole mit dem Speedboat drei Stunden dauert, startete unser Tauchausflug bereits um 5.30 Uhr. Ich weiss gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal so früh aufgestanden bin... Das frühe Aufstehen wurde aber mit einer einmaligen Bootsfahrt in den Sonnenaufgang belohnt. Unser Boot wurde sogar noch von einer Schule Delfinen begleitet. Das unendlich blaue karibische Meer und die unzähligen Inselchen machten die Überfahrt perfekt. Der Tauchgang am Blue Hole war eindrücklich. Bis auf 40 Meter folgten wir den Steilklippen hinunter. Einiges Misstrauen weckte bei uns jedoch das Tauchmaterial, welches in einem nicht sonderlich guten Zustand zu sein schien. Unsere Bedenken, die wir dem Tauchguide äusserten, tat dieser mit einem „no worries, relax man“ ab. So sehr wir die karibische Entspanntheit schätzen, scheint uns diese aber beim Thema Sicherheit doch etwas unangebracht zu sein. Nichts desto trotz konnten wir den Tauchgang aber geniessen obwohl wir die Cenotes in Tulum fast noch eindrücklicher fanden. Nach dem Blue Hole fuhren wir noch zwei schöne Riffe an. Beim ersten Rifftauchgang wurden wir während längerer Zeit von drei Riffhaien begleitet. Nach diesem eindrücklichen Tauchtag, genossen wir noch etwas die entspannte Atmosphäre der Insel, bis wir unser Zelt dann wieder abbauten und mit dem Wassertaxi den Weg nach Belize City zurückfuhren.

 

Unser nächstes Ziel war der Belize Zoo. Obwohl wir beide keine wirklichen Zoogänger sind und Tiere lieber in ihrer natürlichen Umgebung beobachten, entschieden wir uns, diesen Zoo zu besuchen. Denn der Belize Zoo ist weniger ein Zoo im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr eine Auffang- und Auswilderungsstation von illegal gefangenen Tieren. Nach dem Zoobesuch fuhren wir nach Spanish Lookout, eine Kleinstadt, die grösstenteils von Mennoniten bewohnt wird. Die Mennoniten sind eine evangelische Freikirche. Da die Mennoniten in Europa verfolgt wurden siedelten sie nach Kanada, in die USA und nach Belize über. In Belize leben die Mennoniten in eigenen Siedlungen und meist sehr zurückgezogen. Viele Gemeinden führen ein äusserst traditionelles Leben, vergleichbar mit den Amish. So lehnen einige Elektrizität und Motoren ab und fahren nur Kutschen ohne Gummibereifung. Die Mennoniten sprechen eine Mischung aus Plattdeutsch und Englisch. Dieser Mix führt zu einer lustig klingenden und für uns schwer zu verstehenden Sprache.

Ein Besuch des Farmers Market, ein Supermarkt à la Landi, gab uns einen kleinen Einblick ins für uns fremdartig erscheinende Leben der kontaktscheuen Mennoniten. Generell scheint die ganze Stadt nicht richtig in tropische Gefilde zu passen. Die aufgeräumten und säuberlichst gepflegten Bauernhöfe und Farmen mit ihren säuberlich gemähten Wiesen, muten eher schweizerisch oder kanadisch an und passen irgendwie nicht ins doch eher chaotische mittelamerikanische Ortsbild.

 

In San Ignacio, welches übrigens wieder herrlich chaotisch ist, liessen wir uns für zwei Tage nieder um den Grenzübergang nach Guatemala vorzubereiten. Wie ihr ja der oben geschilderten Beschreibung entnehmen könnt, benötigt ein solcher Grenzübertritt doch einiges an Planung und Vorbereitung. Den letzten Tag in Belize verbrachten wir dann kurz vor der guatemaltekischen („jo so stimmts impfall!) Grenze.

 

Thank yo man Belize. Yo land of relaxed mans and amazing nature!

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Kommentare: 2
  • #1

    Tanja&Röbi (Donnerstag, 17 März 2016 13:56)

    Wow so Hammer-Bilder mit denä karibische Stränd, dä Tier und em Tauch-Usflug!! Do würs üs au gfalle!! :-) Inda Wata and just a lil unda Wata :-) Aber de fett Pulpo gseht jo abartig us! Hätme dä chöne esse???
    David, de Roller musch den aso scho wieder gäge e richtigs Bike ustuusche, chuntder besser! :-)
    Saludos! :-)

  • #2

    Vreni (Samstag, 19 März 2016 18:45)

    Man ist voll !! bei eurer Reise dabei! Spannender als ein Buch, und die Bilder!!!!!!!!!!!Vielen herzlichen Dank, dass wir so auf eurer Reise dabei sein können!