Mexiko

-Claudi-

Nach dem Trip in den Süden der Baja California kamen wir wieder zurück nach La Paz. Wir quartierten uns für die letzen Tage vor dem „Festland“ am Playa Tecolote ein, ein wunderschöner Strand nördlich von La Paz. Dort probierten wir unsere neu ergatterte Fischerangel aus, vertieften unsere Spanisch-Kenntnisse, wälzten Reiseführer, um unsere weitere Reise zu planen und genossen den schönen Strand. Ausserdem trafen zum dritten Mal auf Monika und Josef aus Deutschland, mit welchen wir auch noch einen tollen Abend verbrachten. Ab und zu besuchten wir auch wieder das Fährterminal, um uns um unsere Überfahrt zu kümmern. Nach ewigem hin- und her, langem Anstehen im Warteraum etc. konnten wir dann endlich die wegen den Festtagen heiss begehrte Fähre buchen.

Da sich im Dezember viele Walhaie um La Paz herum tummeln, buchten wir einen Walhai-Schnorcheltrip ins nun warme Wasser des kalifornischen Golfes. Wir hatten mehrmals die Gelegenheit, einem dieser atemberaubend grossen und mächtigen Walhaien sehr nahe zu kommen, ihn aus 1-2m Distanz zu bestaunen und mit diesem zu schwimmen. Es war ein unvergessliches Erlebnis, welches wir nur weiterempfehlen können!

Am 23.12. konnten wir dann die Fähre nehmen, welche mitten in der Nacht, um 2.30 Uhr oder so, in Topolobambo ankam. Dort angekommen, wollten wir uns frech hinter einem geparkten Lastwagen verstecken, um noch die restliche Mütze Schlaf zu bekommen...denkste! Gleich kam ein Security auf seinem Töffli dahergeflitzt und wollte uns verjagen. Mit unserem lausigen Spanisch und einem Hundeblick erlaubte er uns dann immerhin noch bis um 7.00 morgens auf dem Parkplatz stehen zu können.

Danach ging die Fahrt auf der völlig überteuerten Mautstrasse nach Mazatlan, wo wir uns ca. 20km ausserhalb der Stadt auf einem Campingplatz einquartierten. Für die 400km Fahrt waren umgerechnet 25 Franken zu berappen, da weint man bei uns wegen einer Autobahn-Vignettengebühr von 40.- pro Jahr ;-)

Am Weihnachtstag schwangen wir uns wieder einmal auf unsere Drahtesel und fuhren den weiten, jedoch schönen Weg dem Meer entlang bis in die Innenstadt, welche wir durch kleine Gässchen fahrend erkunden konnten. Man bekommt doch gleich wieder viel mehr zu sehen, als wenn man mit dem Auto oder zu Fuss unterwegs ist. Wir fuhren bis zum „El Faro“-Leuchtturm, wo wir noch den enorm steilen Weg bis zum Aussichtspunkt hoch wanderten, um eine schöne Aussicht auf die Stadt und das umliegende Meer zu bekommen. Am Abend gönnten wir uns dann einen Weihnachtsschmaus im Strandrestaurant mit Margaritas, leckerem mexikanischem Essen und Mariachimusik! Ach wie schön es hier doch ist!

Nach Mazatlan ging die Fahrt dann durchs nun grüne, saftige Landesinnere weiter. An den Strassenrändern werden überall verschiedene Köstlichkeiten angeboten, da kann man problemlos irgendwo auf der Schnellstrasse für einen kleinen Snack am Strassenrand Halt machen. Irgendwie witzig ist, dass nicht verschiedene Sachen angeboten werden, sondern jeweils für ca 40km immer das Gleiche. Mal verkaufen alle Honig, eine Etappe weiter gibts hingegen nur Tamales (eine exzellente mexikanische Leckerei), beim nächsten verkaufen alle Hängematten...komisches Konzept. In Tequila wollten wir noch einen Abstecher zu den „Cascades azules“ (blaue Wasserfälle) machen, welche jedoch wegen fehlendem Wasser nicht vorhanden waren. Immerhin konnten wir die riesigen Agavenfelder bestaunen, welche schlussendlich zu der Seele jedes Margaritas verarbeitet werden;-)

In Guadalajara fanden wir den einzigen Campingplatz der Gegend, nach langer Sucherei und Fragerei dann trotzdem noch. Um die Stadt zu erkunden, stiegen wir in einen Collectivo-Bus, welcher uns dann in die Innenstadt brachte. Die ca. 1-stündige Fahrt (der Bus kann von überall her durch winken angehalten werden) mussten wir gerade mal je 35 Rp. bezahlen, inbegriffen 8er-Bahn-Geholper und natürlich Mariachisound! Im schönen Zentrum besuchten wir das Kunstmuseum, schlenderten durch die hübschen Gassen und statteten dem „Plaza de mariachi“ einen Besuch ab. Dort wurden wir selbstverständlich von der lüpfigen Musik beschallt, schliesslich kommt die Mariachimusik aus Guadalajara! Den ganzen Nachmittag verbrachten wir auf dem gewaltig grossen, mehrstöckigen und überdachten „Mercado Liberdad“. Vieles gab es hier zu bestaunen und zu kaufen, von Schuhen, Kleidern, über selbstgebrannte CDs und Filme, Souvenirs, bis hin zu lebenden Tierli oder auch Pferdesätteln aus Elefanten- und Mantarochenleder! Wir krömelten einen bunten Mexikanerteppich und degustierten uns durch das reichhaltige Essensangebot der einheimischen Küche. Noch viele Köstlichkeiten stehen auf meiner To-Eat-Liste, die ich alle noch probieren möchte! Erlebnisreich war der Besuch in der zweitgrössten Stadt Mexikos.

Am nächsten Tag war ein langer Fahrtag angesagt, bis zu einem Naturpark „kurz“ vor Mexico City. Da wir die Fahrt in die Hauptstadt, bzw. nur schon in die Nähe der Stadt, um jeden Preis vermeiden wollten, machten wir einen ziemlich weiten Umweg und liessen uns auf einem kleinen familiären Camping bei den berühmten Pyramiden von Teotihuacan, 50km ausserhalb Mexico City, nieder. Den Jahreswechsel wollten wir natürlich in der Hauptstadt verbringen und so liessen wir Hägar alleine in den Ferien bei der netten Frau des Campingplatzes. Wir fuhren mit dem Bus bis zum äusseren Stadtring und von dort her ging es dann mit der Metro ins Zentrum. Immer wieder hörten wir im Vorfeld unserer Reise, dass Mexiko City und vor allem die U Bahn sehr gefährlich sei. Dass die Metro tödlich und Mexico City noch tödlicher ist, wie man ausserhalb des Landes so oft hört, hatten wir nie das Gefühl. Sehr unterhaltsam war die Fahrt in der Metro, überall steigen Personen ein und aus, die irgendwelche Dinge verkaufen. Sei es Kaugummi, Chips (hier knabbern alle gern Chips, immer und überall), USB Sticks, Leuchtgumpibälleli...oder darf es vielleicht ein Anatomie-Lernheftli sein?

In der Stadt hatten wir ein Hotelzimmer, gleich zwei Querstrassen vom Zocalo entfernt, dem Hauptplatz des Centro Historico. Zocalo heisst so viel wie: Sockel. Man sagt, dass nach Beginn des Unabhängigkeitskrieges gegen Spanien der Sockel alles war, was von der bis dahin den Platz beherrschenden Statue des verhassten spanischen Königs Karl IV übrig blieb. Auf dem Platz weht nun eine unglaublich grosse Mexiko Flagge, anstelle der fehlenden Statue. Heute heissen die Hauptplätze der meisten mexikanischen Städten „Zocalo“, obwohl weit und breit weder eine Statue, geschweige denn einen Sockel zu finden ist. Da es auch hier in Mexiko natürlich „Winter“ ist, war der ganze riesige Zocalo Platz mit einer gigantischen Schlittschuhbahn bedeckt. Die Schlittschuhkünste der Einheimischen liessen zu unserer Unterhaltung ziemlich zu wünschen übrig und die Stützpinguine werden hier von Gross und Klein rege genutzt. Während den Tagen in der schönen Stadt erlebten wir wieder sehr viel. Wir besichtigten die Kathedrale, bestaunten das prächtige Bauwerk des Palacio de Bellas Artes, welcher leider geschlossen hatte. Wir spazierten durch den grossen Chapultepec Park und besuchten das sagenhaft gut gestaltete „Museo Nacional de Antropologia“, welches Allerlei über die mexikanische Kultur, u.a. über die Hochkulturen der Mayas und Azteken, zu bieten hatte. Zurecht gilt dieses Museum als eines der weltbesten. Nach dreieinhalb Stunden hatten wir noch nicht einmal die Hälfte der Ausstellung hinter uns, waren jedoch schon prall gefüllt mit Informationen und Eindrücken. In einem Restaurant gönnten wir uns einen Silvesterschmaus, natürlich begleitet von dem einen oder anderen Margarita. Da man Silvester hierzulande eher im Familienkreis feiert und am 1.1. auf die Strasse raus zum feiern geht (was wir dann am 1.1. merkten), war die Restaurant- und Barsuche nicht einmal so einfach. Um Mitternacht waren wir dann am Zocalo, wo das erwartete Silvesterfeuerwerk jedoch ausblieb. Da wussten wir auch, wozu all die vielen Polizisten sind... Am nächsten Tag war dann viel mehr los in den Gassen von Mexiko. Da die Kinder am Neujahrstag erneut beschenkt werden, gab es überall Spielzeug-Verkäufer und unzählige glückliche Kinder mit ihren neusten Errungenschaften in den Händen. Ein richtiges Menschengewusel war an diesem Abend, sogar Kunstschnee kam vom Himmel herab, was eine allgemeine Freudenaufruhr brachte und hier und da hörte man wieder das bekannte Lied „Feliz Navidad“ aus den Boxen klingen.

Nach dem Jahresanfang gaben wir uns eine Kunstdröhnung im „Museo Soumaya“, in welchem der Milliardär Carlos Slim seine Kunstsammlung auf 5 Stockwerken der Öffentlichkeit zugänglich macht. Die für uns beeindruckendsten Werke stammten von Salvador Dali, Vincent van Gogh und einigen weiteren Künstlern.

Da vor dem Haus von Frida Kahlo eine endlos scheinende Menschenschlange stand und eine doppelt so lange für diejenigen, die noch kein Ticket hatten, liessen wir diesen Ort aus und besuchten stattdessen einen Markt, wo wir uns einen Happen gönnten und ich hatte die Gelegenheit, eine weitere der vielen mexikanischen Köstlichkeiten zu testen. Zum Schluss besuchten wir dann doch noch den Palacio de las Bellas Artes, wo wir weitere „Kunst-Stücke“ besichtigten. Man könnte fast meinen, wir seien Kunstfanatiker. Aber nach diesem Museumsbesuch war es dann auch für uns genug:-) Sehr spannende Tage verbrachten wir in Mexiko City! Ein letztes Mal stiegen wir in die Metro, lachten über die komischen Verkaufsangebote der fliegenden Händler und nahmen den Bus zurück zum Campingplatz und zu Hägar, der uns schon fest vermisste.

 

 

-David-

Zurück auf dem Campingplatz in Teotihuacan suchten wir als erstes den Markt auf, um unseren Früchte- und Gemüsevorrat wieder aufzustocken. Die mexikanischen Früchte sind unglaublich saftig und wohlschmeckend, sodass wir Unmengen von diesen exotischen Köstlichkeiten verschlingen. Vor allem die Mandarinen und die Papayas sind um Welten schmackhafter als die meisten welche es in der Schweiz zu kaufen gibt. Kein Wunder, kommend diese ja auch gleich frisch vom Baum auf den Markt und müssen nicht noch um die halbe Welt geschifft werden.

Natürlich besuchten wir auch noch die Pyramiden von Teotihuacan. Das Gebiet von Teotihuacatan war bereits sechsten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung besiedelt und stellte in den Jahren zwischen 100 und 650 nach Christus das Zentrum von Mittelamerika dar. Die Stadt hatte bis zu 200`000 Einwohnern und war somit die bedeutendste präkolumbianische Siedlung in Mittelamerika. Von der einst gigantischen Stadt sind hauptsächlich noch zwei Tempelpyramiden – die Sonnen- und die Mondpyramide, sowie die einstige Hauptachse, die sogenannte Strasse der Toten, erhalten. Nach dieser eindrücklichen Besichtigung setzten wir unsere Reise in Richtung Puebla fort. Während der Stadtbesichtigung entdeckten wir dann an einem Marktstand einen Dreikönigskuchen, welchen wir uns natürlich sogleich kauften. Den 5400m hohen Vulkan Popocatépetl sahen wir trotz mehreren Besichtigungsversuchen leider nur wolkenverhangen. Jänu wenigstens klarte das Wetter zwischenzeitlich etwas auf, sodass wir doch noch einige Blicke auf den Vulkan werfen konnten.

In Puebla machten sich bei Claudi dann erste Verdauungsbeschwerden bemerkbar. So überkam uns dann Montezumas Rache, wie die mühsame Durchfallerkrankung hier genannt wird, dann doch noch. Bis Anhin sind wir ja zum Glück weitgehend von derlei Beschwerden verschont geblieben...

Den König (bzw. das Jesuskind aus Plastik) fand ich dann übrigens in meinem Stück des Kuchens.

Viva el rey David!

Mit Veracruz erreichten wir dann zum ersten Mal auf unserer Reise die Atlantikküste. Hier machte sich dann auch bei mir erste Bauchschmerzen bemerkbar. Während meine Beschwerden nach nur einem Tag mit Erbrechen und starkem Durchfall bereits wieder abgeklungen sind, hatte wurde Claudi noch einige Tage länger geplagt. Nach zwei ausgiebigen Ruhetagen fühlte sie sich dann aber auch wieder etwas besser, sodass wir unsere Reise fortsetzen konnten. Da wir die letzten Tage vor allem in Städten verbracht hatten, sehnten wir uns wieder etwas nach Wildnis und Natur. Mitten im Dschungel fanden wir an einem See einen wunderschönen Ort. So verbrachten wir die Tage da mit Kajakfahren und Tierbeobachtungen. Brüllaffen und farbenfrohe Aras tummelten sich überall auf den Bäumen. Nun sind wir definitiv in den Tropen angekommen!

Eindrücklich wenn wir bedenken, dass wir uns vor einem halben Jahr noch nördlich des Polarkreises befunden haben und in der Zwischenzeit jede Klimazone durchfahren haben.

Von diesem Tropenparadies reisten wir weiter nach Villahermosa. Das Highlight dieser Stadt ist ein schön gestaltetes Freilichtmuseum in welchem diverse Kunstgegenstände vergangener Kulturen ausgestellt sind. Bei der Besichtigung dieser wurde ich noch von einem wildgewordenen Vogel attackiert, welcher auch nach sanften Fusstritten nicht von mir ablassen wollte, sodass wir die Flucht ergreifen mussten. Wieder einmal bestätigte sich meine These, dass dieses Fluggetier --> Blogeintrag Kanada- mich einfach irgendwie nicht mag. Egal, es basiert ja auf Gegenseitigkeit. Um genügend Abstand zwischen mich und diesen bösen Vogel zu bringen, fuhren wir am nächsten Tag weiter bis nach Palenque, wo wir nebst den im Dschungel liegenden Mayaruinen vor allem auch die Wasserfälle besichtigen wollten. Auf den Strassen um Palenque kommt es immer wieder zu Überfällen auf Fahrzeuge von Touristen und die Gegend gilt im Allgemeinen als eher unsicher. Vor einigen Wochen wurden deutsche Reisende durch eine Strassenblockade zum Anhalten gezwungen und anschliessend komplett ausgeraubt. Um dieses Risiko möglichst klein zu halten, entschieden wir uns, die Wasserfälle nicht mit Hägar anzufahren, sondern diesen sicher auf einem Campingplatz abzustellen und uns für die Besichtigung einer geführten Tour anzuschliessen. Gemeinsam mit zwei anderen Reisenden fuhren wir zu den Mizol-Ha Wasserfällen und nachher weiter zu den Eindrücklichen Agua Azul Wasserefällen. Ich liess es mir natürlich nicht nehmen im türkisblauen Wasser schwimmen zu gehen. Herrlich! Zurück ging die lange Fahrt dann durch das grüne Hochland. Die Stimmung in den Dörfern wirkte teilweise etwas angespannt und wir bereuten unsere Entscheidung, die Strecke mit dem eigenen Fahrzeug zu meiden, nicht. An mehreren Stellen waren die Strassenverkäufer (meist Kinder) äusserst aufdringlich und versuchten, ins Auto zu kommen, oder errichteten kleiner Strassensperren mit Schnüren und Steinen.

Am nächsten Tag machten wir uns früh auf, um die im dichten Dschungel gelegene Mayaruine zu besichtigen. Es hat sich gezeigt, dass es sich für solche Besichtigungen doppelt lohnt, etwas früher aufzustehen. Zum einen kann man so die mittäglichen Besucherströme welche mit Bussen aus Cancun kommen umgehen, zum anderen sind die Temperaturen am Vormittag auch viel milder. Dies gestaltet eine Dschungelwanderung bei extremer Luftfeuchtigkeit dann doch etwas angenehmer. Schlau wie wir sind, betraten wir die Ruinen durch den Hintereingang und erkundeten die Überbleibsel der vergangenen Kultur.

Da wir gerade so im Mayaflow waren, entscheiden wir uns, die weiter östlich gelegene Ruine Chichen Itza gleich am nächsten Tag zu besichtigen. Nachher ist es dann aber auch mal genug Tempel, Ruinen und Pyramiden für eine gewisse Zeit, hä!

Die Fahrt von Palenque nach Chichen Itza zog sich nicht nur wegen der schlechten Strassen etwas hin. Innerhalb eines Tages wurden wir viermal von der Polizei angehalten und kontrolliert. Dabei scheinen die Überprüfungsmotive immer etwas unterschiedlich zu sein. Einmal wurden wir und Hägar nach Drogen und Waffen durchsucht, ein anderes Mal wollte sichergegangen werden, dass wir Hägar legal nach Mexiko eingeführt haben. Da solche Kontrollen durch Polizei und Militär in Mexiko sehr verbreitet sind, haben wir uns bereits ans Prozedere gewöhnt und haben die benötigten Dokumente jeweils in Griffweite. Die Polizisten und die Soldaten sind auch fast immer freundlich und freuen sich über einen kurzen Schwatz über das Wetter, die Schweiz oder Sport... Nur an die entsicherten Sturmgewehre welche teilweise auf einem gerichtet werden, können wir uns wohl nicht so recht gewöhnen. Trotzdem kamen wir noch vor Einbruch der Dunkelheit, Nachtfahrten vermeiden wir weitgehend, in Chichen Itza an und stellten uns gleich vor den Eingang der Ruinenanlage, um am nächsten Morgen wieder als „Earlybirds“ mit der Besichtigung starten zu können. Chichen Itza besticht vor allem durch die gut erhaltene Pyramide, sowie durch die zahlreichen Pelote Spielfelder. Pelote war eine Mischung aus Ritual und Ballspiel bei welchem zwei gegnerische Mannschaften versuchten einen Lederball, welchen sie nur mit den Ellenbogen, den Hüften, dem Kopf und den Knien berühren durften, in einen steinernen Ring zu befördern. Einige Überlieferungen besagen, dass die unterlegene Mannschaft anschliessend an das Spiel den Göttern geopfert wurde. - Das nenne ich mal einen Spielansporn...

Von Chichen Itza fuhren wir nach Cancun weiter. Hier fanden wir einen Campingplatz, auf welchem wir Hägar für die nächsten zwei Wochen für unsere Kubareise abstellen können. So verbrachten wir noch einige Tage in und um Cancun und werden morgen nach Kuba fliegen und Paul und Susi (Claudis Eltern) treffen und mit ihnen die Insel bereisen, worauf wir uns schon lange sehr freuen!

 

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    TanjaRöbi (Donnerstag, 21 Januar 2016 10:27)

    juhuuuuuu endli wiedermol en Blog-Iitrag mit viiiel Föteli - gseht uh geil us! Mega schön! Und ez viel Spass z'Kuba :-) Bitte en Top-Rum de Eltere mitgäh für mich :-))
    Tschüsiiiiii